KLEE-01

KLEE mit TIP HCe

Kosten- , Leistungs-, Erlös- und Ergebnisrechnung

Kostenrechnung mit TIP HCe 2017-07-11T10:16:46+00:00
  • Volle Integration der KLEE-Module in das TIP HCe Data Warehouse
  • Schaffung von Kosten- und Erlöstransparenz
  • Zugriff auf alle relevanten Daten auf Fallebene im System
  • Erstellung einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung und Bereichsrechnung
  • Aufbau nach InEK, REKOLE und eigenen Verfahren 
  • Modellierung durch individuelle Hierarchien und Strukturen
  • Erstellung einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung und Bereichsrechnung
  • Verwendung aller Kennzahlen aus dem Data Warehouse als Bezugsgrößen

„Durch TIP HCe haben wir einen vereinheitlichten und strukturierten Datenzugang zu verschiedenen Datenbeständen, die zur Aufbereitung von Informationen für Entscheidungsprozesse relevant sind.“

 Dirk Niehaus, Leiter Kaufmännisches Controlling, Klinikum Oldenburg

Kosten- , Leistungs-, Erlös- und Ergebnisrechnung

Die Erstellung einer umfassenden Kosten-, Leistungs-, Erlös- und Ergebnisrechnung (KLEE) ermöglicht es, Kosten und Erlöse, die im Zusammenhang mit der Erstellung von medizinischen Leistungen anfallen, einander gegenüberzustellen und den behandelnden Fachabteilungen aussagekräftige Darstellungen der verbrauchten Ressourcen zu liefern.
Wir bieten Ihnen in TIP HCe eine KLEE-Rechnung, die vollständig in das TIP HCe Data Warehouse integriert ist. Verbräuche, Deckungsbeiträge und Rentabilität können sowohl für den einzelnen Fall als auch für Kostenstellen, Abteilungen und ganze Bereiche dargestellt und analysiert werden. Durch die Integration in das Data Warehouse steht dessen gesamter Datenbestand für die Berechnungen und Kennzahlen zur Verfügung. Die Berechnungsmodule für Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung werden durch eine Vielzahl von unterstützenden Werkzeugen wie Abgrenzungen, Umbuchungen und Kennzahlen zu einer umfangreichen Gesamtlösung ergänzt.

Kostenstellenrechnung

Mit Hilfe der Kostenstellenrechnung werden die Kosten auf jenen Kostenstellen gesammelt, auf welchen medizinische Leistungen erbracht werden, für die auch Erlöse erzielt werden. Die TIP HCe Kostenstellenrechnung erlaubt dabei die Verrechnung durch Umlagen und durch Fixpreise. Die Kosten werden verursachergerecht auf die Hauptkostenstellen verteilt. Dies geschieht entweder durch ein Stufenverfahren oder durch Iteration, falls die Kostenstellen sich gegenseitig mit Kosten belasten. Es können mehrere Varianten parallel im System abgebildet werden, die den InEK-Vorgaben oder auch einer internen Systematik entsprechen.

  • Verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten
  • Erstellung von verschiedenen Varianten und Systematiken parallel möglich
  • Freie Definition von Bezugsgrößen als Umlageschlüssel
  • Verwendung aller Inhalte aus dem Data Warehouse als Umlageschlüssel
  • Vorgängige Abgrenzungen und Umbuchungen einfach durchzuführen
  • Umfangreiches Modell- und Variantenmanagement
  • Nachvollziehbarkeit der Umlagen durch unterstützende Auswertungen

Erlösverteilung

Die Erlösverteilung ist ein zentraler Baustein der Kosten- und Leistungsrechnung auf Ebene von Fachabteilungen bzw. Profit Centers. Sie stellt die Umsetzung einer leistungsbezogenen Zuordnung von Erlösen dar. Die Erlöse folgen den Kosten.

Datenbasis für die Verteilung der stationären Erlöse in TIP HCe sind die Casemixpunkte, welche laut Codierung errechnet werden. In Kombination mit der InEK-Kostenmatrix erfolgt eine Verteilung der Casemix-Punkte in die unterschiedlichen InEK-Kostenmodule. Die Erlöse jedes einzelnen InEK-Moduls werden aufgrund von frei wählbaren Leistungsdaten und Regeln den kostenverantwortlichen Kostenstellen zugeordnet oder auch auf mehrere Kostenstellen gesplittet.

Als Verteilungsregeln können sowohl Standard-Verfahren wie AKVD verwendet als auch hausindividuelle Methoden entwickelt werden, welche auf die Struktur der Klinik Rücksicht nehmen.

Zusätzlich können Sonderregeln hinterlegt werden für Zusatzentgelte, unbepreiste DRG, NUB-Entgelte, einzelne DRG oder KLG sowie ganze Fallgruppen.

  • Erlösverteilung nach verschiedenen Varianten möglich (z.B AKVD)
  • Intuitives Benutzer-Interface zur übersichtlichen Zuordnung von Regeln
  • Errechnung der Refinanzierungsfaktoren jedes einzelnen InEK-Moduls
  • Verwendung aller Kennzahlen aus dem Data Warehouse als Bezugsgrößen
  • Festlegung von Sonderregeln für Zusatzentgelte, NUB-Entgelte, Fallgruppen etc.
  • Übernahme + Darstellung verteilter Erlöse als Kostenart in Finanzauswertungen
  • Abdeckung des gesamten Fallspektrums des Krankenhauses
  • InEK-Kostenmatrix als Basis
  • Verteilung jedes einzelnen Falles
  • Splittung von Zusatzentgelten
  • Splittung von ambulanten Erlösen
  • Freie Festlegung von Bezugsgrößen
  • Flexible Matrix zur Anpassung der Verteilungslogik

Bereichsrechnung, Kostenstellenrechnung und Deckungsbeitragsrechnung

Durch die verursachergerechte Zuordnung von Kosten und Erlösen wird eine Kosten- und Erlöstransparenz geschaffen, die den Verantwortlichen ein wertvolles Steuerungsinstrument in die Hand gibt.
Aus den Ergebnissen der KLEE-Module können in Kombination mit der in TIP HCe integrierten freien Strukturierung beliebige Berichte und Cockpits zur Darstellung von Abteilungsergebnissen, Deckungsbeiträgen und Ressourcenverbräuchen gestaltet und dargestellt werden. Der Aufbau der Berichte ist völlig flexibel. Sie können die Darstellung so detailliert oder aggregiert wählen wie Sie wollen. Mit einem Klick können Details dazu oder weggeschaltet werden. Durch die Verbindung mit dem Data Warehouse können Sie alle Kennzahlen wie z.B. Casemix, Fallzahlen oder Vollkräfte in die Berichte integrieren. Gleichzeitig haben Sie volle Datentransparenz durch die Möglichkeit des Drilldown bis auf Fallebene im Data Warehouse direkt aus dem Bericht.

  • Erstellung von flexiblen Berichten zur Darstellung der Ergebnisse
  • Direkte Verbindung von Excel mit dem DWH – KEIN Datenexport
  • Vielfältige Möglichkeiten der Datenstrukturierung und Hierarchiebildung
  • Berichtserstellung direkt in Excel
  • Volle Formatierungsmöglichkeiten von Excel
  • Verwendung aller Kennzahlen aus dem DWH

Kostenträgerrechnung

Durch die Einführung einer Kostenträgerrechnung wird die Möglichkeit geschaffen, auf Ebene des einzelnen Falles, wie auch für Verdichtungen von Fällen über alle denkbaren Strukturen (DRG, Fachabteilung, einweisende Ärzte, Diagnosen uvm.) die Kosten und Erlöse gegenüber zu stellen. Dies fördert die Kostentransparenz, liefert wertvolle Informationen über die Ressourcenverbräuche und dient als Grundlage für die Budgetierung und Preisbildung sowie für Verhandlungen mit Versicherern.

Im Rahmen der Kostenträgerrechnung werden die relevanten Kostenkomponenten der Fälle berechnet. Als Basis dienen in der Regel die Ergebnisse aus der Kostenstellenrechnung, welche über entsprechende Bezugsgrößen auf die Fälle verteilt werden. Die Kostenkomponenten können sowohl nach hausindividuellen Bedürfnissen wie auch nach InEK-Vorgaben angelegt werden. Über die stationären Fälle hinaus kann das gesamte Fallspektrum kalkuliert werden.

  • Kostenträgerrechnung nach unterschiedlichen Systematiken möglich
  • Freie Definition der Kostenträger nach unterschiedlichen Gesichtspunkten
  • Zuordnung der Kostenkomponenten mittels übersichtlicher Parametrisierung
  • Freie Festlegung von Bezugsgrößen als Umlageschlüssel
  • Berechnung des gesamten Fall-Spektrums

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